Hundezüchter impfen nicht mehr ?!?

Immer mehr Hundezüchter weigern sich, ihre Tiere zu impfen, und somit werden auch die Welpen nur noch ungeimpft abgegeben.

Waren es früher doch nur die gewissenlosen "Vermehrer", die ihre Welpen nicht entwurmt und ungeimpft verschachert haben, und nun sollen angeblich seriöse Züchter ebenso praktizieren ???

Eine Impfmethode oder NICHTimpfmethode deckt natürlich keinen Vermehrer bzw. seriösen Züchter auf.
Einen seriösen Züchter erkennt man daran:

Dies, um nur einige Punkte zu nennen. Nun aber zum Thema "Impfen" zurück, und bei diesem Punkt werden wir nur die Gründe nennen, warum WIR = Zwergpinscher Steinwitz nicht mehr impfen werden und ebenfalls keine chemischen Wurmkuren unseren Welpen verabreichen.

Wie Sie auf dieser Seite KLICK HIER lesen können, beschäftigen wir uns schon einige Jahre mit dem Thema Impfen.

Nach mehreren bösen Impfreaktionen meiner eigenen Hunde stürzte ich mich in die Thematik Impfen und Impfreaktionen.

Rüde Césár wurde direkt nach der Impfung hochgradig allergisch, musste mit Kortison behandelt werden. Nach einigen Tagen bekam er einen schlimmen Zwingerhusten, Wasseransammlungen in der Lunge und Herz.

3 Monate hat es gedauert, bis Césár einigermaßen stabil war.

Ein Welpe reagierte nach der Erstimpfung so extrem, dass er umgehend ärztlich behandelt werden musste. Dieser Welpe stand in keinem Verwandtschaftsgrad mit dem Rüden Césár, nicht dass jemand auf die Idee käme, es schön zu reden.

Der erste Schritt:
Da besonders die Kombiimpfungen diese heftigen allergischen Reaktionen hervorriefen, bestanden wir darauf, dass unsere Hunde keinen Kombi-Impfstoffe + Tollwut bekamen.
Nach vielen Gesprächen und durchforsten der Literatur entschieden wir unsere Hund nur noch gegen Staupe, Parvovirose und Hepatitis (S-H-P) zu impfen. Alleine schon diese Änderung verursachte bei vielen Tierärzten deutlichen Widerstand.


Das Thema beschäftigte mich weiter und so mussten wir erkennen,  dass die Impfreaktionen deutlich höher lagen als die Infektionen ungeimpfter Hunde. Noch deutlicher wurde, dass gerade ungeimpfte Hunde weniger erkrankten bzw. die Erkrankungen schneller überwanden als geimpfte Hunde.
Unsere Welpen sollten den bestmöglichen Start in ihr junges Leben bekommen , somit wurde eine noch verträglicher Möglichkeit gefunden.

 

Der zweite Schritt:
Wir gingen von dem Schema F ab und ließen nach Titerbestimmung impfen.
Viele Jahre bekamen meine Welpen nach einer titergestützten Methode  die Erstimpfung. In diesen Jahren hatten wir keine Impfreaktionen.
Geduldig erklärten wir unsere Informationen den neuen Familien, dass eine weitere Impfung nicht notwendig sei, wenn die maternalen Antikörper nach dieser Erstimpfung angestiegen seien.
Die Familien waren willig, ihren Welpen nicht mehr impfen zu lassen - doch dann kam der erste Tierarztbesuch und alles mühsam Erklärte wurde innerhalb weniger Minuten zunichte diskutiert. Trotz der Vorarbeit des Züchters, der mit gegebenen Titerwerte, wurden die Welpen immer wieder nachgeimpft.
Ein Tierarzt, der viele Jahre studiert hat (wenngleich auch nicht Immunologie), wird doch wohl mehr Ahnung haben als die kleinen Züchter!!!

Der 3. Schritt:
Und so werden wir es in Zukunft handhaben.
Unsere Welpen bekommen den Titer bestimmt, der dem Hundebesitzer mit ausgehändigt wird. Einige Hundefamilien werden vielleicht gar nicht impfen, andere hoffentlich erst nach der 12. Woche. 
Das 2. Formular für die Titerbestimmung wird ebenfalls mitgegeben, allerdings werden wir dafür die Kosten tragen. Somit können wir die Titerwerte in unsere Langzeitstudie übernehmen.
Und wenn der Tierarzt so gar nicht bereit ist auf die Wünsche des Tierhalters einzugehen, dann kann man sein Tier etwas absichern indem man dieses Dokument mit führt KLICK HIER das der  TA unterschreiben sollte................

Warum handhaben wir das in Zukunft auf diese Art, wo wir doch gar nicht impfen wollen?
Es ist uns klar, dass wir gegen Windmühlen laufen. Die Meinungen der Tierhalter, dass "wer sein Hund schützen will muss impfen" ist genau so mächtig wie der Blödsinn, dass "Welpen unter Welpenschutz stehen". Aber diese Weisheiten halten sich unkritisch in aller Munde.
So wie wir die Jahre davor, nur wenige Tierhalter so weit stärken konnten, dass sie sich gegen die Argumente der Tierärzte gestellt haben, so werden wir noch weniger Chancen haben, den Tierhaltern zu erklären , dass sie gar nicht impfen sollten.
Also versuchen wir diesen Weg der "Schadensbegrenzung" zu gehen. Wir hoffen auf diese Art die Welpenfamilien langsam in die Richtung zu führen, die wir in jahrelangen Auseinandersetzungen selbst gegangen sind.

Hier noch einige wichtige Seiten, die vielleicht dem Laien nahe bringen können, was unsere Entscheidungen stützt: